Michael Crichton, Jurassic Park und die menschliche Gesellschaft

Heutzutage gibt es doch recht wenig hervorragende Literatur. In Zeiten von Schrott-Romanen wie „50 Shades of Grey“, hirnlosen Biographien dilletantischer Schauspieler, Fußballer, Musiker und Ex-Bundespräsidentenfrauen, sowie pseudowissenschaftliche „Sach“bücher von Mulit-Untalenten wie Thilo Sarrazin, fällt es einem doch schwer gute Literatur zu finden. Zu den wenigen Ausnahmen zeitgenössischer Autoren gehören Steven King, George R. R. Martin und Michael Crichton. Letzterer ist leider 2008 verstorben. Doch zwei seiner Bücher lieferten Vorlagen für die wohl spektakulärste Filmreihe: Jurassic Park. Wer die Filme mag (von Jurassic Park 3 abgesehen), wird die Bücher (Jurassic Park & Lost World) lieben. Das Besondere der Bücher ist auch, dass viele Kapitel tiefsinnige wissenschaftliche und philosophische Kapitel haben, die zum Nachdenken anregen. Themen, die in den Filmen oft zu kurz kamen. Ein Kapitel des zweiten Buches befasst sich mit der Evolutionsgeschichte des Menschen, welches hier wiedergegeben werden soll:

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Alpha-Männchen – Dumme Assis oder empathische Sympathieträger?

Unsere Gesellschaft erzeugt schon einige absurde Stereotypen und Charaktermasken über die Rolle der Menschen in einer Gesellschaft und verkauft sie als dessen „Natur”. Zu den bekanntesten gehört die Rolle des sogenannten „Alpha-Männchen“. Die meisten stellen sich unter einem „Alpha-Männchen“ einen Typen vor, der möglichst viele Weibchen begattet (fremdgehen erlaubt), da er seinem genetischen Imperativ folgen muss. Ein “Alpha-Männchen” muss körperlich stark und muskulös sein und am besten viel Kohle und nen dickes Auto haben. Intelligenz, Empathie und sozialer Umgang sind nicht unbedingt notwendig, es sei denn es ginge darum irgendeine Frau ins Bett zu kriegen: da könne man ja sowas vortäuschen. Eigentlich ein absoluter Voll-Assi und A…loch, auf den die Frauen angeblich so abfahren. Schließlich zeigen es ja uns solch “hoch-intelligente” Sendungen, wie „der Bachelor“ oder geistig retardierte Reality-Soaps wie „Berlin Tag und Nacht“, wie ein alpha-Männchen auszusehen hat. Will man es etwas „niveauvoller“, nimmt man James Bond.

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Video: Entwicklung der Dinosaurier

Ein Ausschnitt aus einer Dokumentation über Dinosaurier aus dem Jahr 1991. Damit ist zwar das Video doch in die Jahre gekommen. Aber irgendwie haben diese alten Dokumentationen etwas Schönes. Es ist nicht nur Nostalgie, sondern in diesen Dokus steckt noch echte, pädagogisch wertvolle Wissenschaft und nicht irgendso nen N24-Mist über militärisch organisierte Kampf-Saurier, die sich nur blutig zerfleischen …

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Organismen als hydraulische Konstruktionen

Eine Zusammenstellung von Michael Kubi (2018)

als pdf: Organismen als hydraulische Konstruktionen

 

Morphologie – was ist das?

Die Morphologie (Gestaltlehre) ist eine der grundlegenden Wissenschaftszweige in der Biologie. Denn sie erforscht den Bau und die Funktionen eines Organismus. Durch sie werden z. B. die Baupläne im Tierreich erkannt. In einem Bauplan werden die gemeinsamen neuen und ursprünglichen Merkmale einer systematischen Gruppe (Taxon) dargestellt. Im Tierreich werden gegenwärtig 36 Grundbaupläne (BURDA et al. 2008, siehe Abb.1) unterschieden, aus denen sich alle Lebewesen entwickelt haben und im Laufe der Evolution differenzierten. Diese Grundbaupläne werden als Stämme oder Phylum bezeichnet. Zu den bekanntesten Stämmen im Tierreich gehören z. B. die Chordaten (wozu auch die Wirbeltiere gehören), Arthropoden (Insekten, Spinnen, Krebse, Tausendfüßer), Anneliden (Regenwürmer) und Mollusken (Schnecken, Muscheln, Tintenfische).

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Biodiversity Hotspots: Brennpunkte der Evolution.

Unsere belebte Welt zeichnet sich vor allem durch eines aus: eine unermessliche Vielfalt an Formen des Lebens. Wie einem Wunder gleich, so sind sie doch Produkte des natürlichen Ablaufs der Evolution.

Mittlerweile kennt die Wissenschaft ca. 2 Millionen (2.000.000!) beschriebene, heute lebende Tier-, Pflanzen-, Pilz-, und Bakterienarten. Doch damit nicht genug: Jährlich werden tausende neue Arten beschrieben. Und damit sind nicht nur irgendwelche Käfer oder Ameisen gemeint. Hin und wieder schaffen es sogar die, sonst als völlig bekannt vermuteten, großen Säugetiere auf die Liste neu entdeckter Arten. Dieser Link zeigt die Top 10 der letzten 10 Jahre

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Was sind Tiere?

Diese Frage mag einem merkwürdig vorkommen, da man  es für eine Selbstverständlichkeit hält. Doch was unterscheidet das Tier von einer Pflanze oder einem Pilz?

Viele kommen zu dem Schluss, dass Tiere sich von Pflanzen oder anderen Tieren ernähren müssen, während Pflanzen Photosynthese betreiben können.

Doch das stimmt nicht ganz. So gibt es einige Pflanzen, die keine Photosynthese betreiben können, so z. B. Vertreter der Grünalgengattung  Polytomella oder der Vogel-Nestwurz (Neottia nidus-avis), einer parasitären Orchideenart ohne Chlorophyll (dem Farbstoff, der die Photosynthese ermöglicht).

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