• Archiv der Kategorie: Allgemein

Evolution for IDiots Teil 1: Die Evolution des Kreationismus

Vorwort

Kreationismus ist der pseudowissenschaftliche Irrglaube, dass Evolution eine Lüge sei. Allen Kreationisten gemeinsam ist die spezielle Schöpfung der Arten durch Gott, was einer Ablehnung der natürlichen Selektion zur Erklärung der Artenvielfalt gleichkommt. Für Fundamentalisten ist die Bibel keine Sammlung von Mythen, Metaphern und Prophezeiungen, sondern Offenbarung Gottes. Sie ist daher wahr und enthält die wahren Fakten. Sie wird zum wissenschaftlichen Text. Widersprechende Aussagen der Naturwissenschaften müssen daher falsch sein. Die Artikelreihe „Evolution for IDiots“ soll sich mit einigen Vorwürfen des Kreationismus gegen die Evolution befassen. Bei dem Titel handelt es sich um ein Wortspiel: IDiots (großes „I“ und großes „D“) hat die Abkürzung für „Intelligent Design“ (kurz ID), einer Abart des Kreationismus, im Namen drin. Die Verbindung zwischen Intelligent Design und Idiot passt einfach zu gut.

Die Ursprünge der biblischen Schöpfungsgeschichte

So ziemlich jede Kultur hat ihre Schöpfungsgeschichte und ihre Mythen, die das Verhältnis der Menschen zur Erde und zu ihren Göttern reflektieren, das Christentum, bzw. die christliche Schöpfungslehre, hat also keinerlei Sonderstellung in dieser Reihe.

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Über den “offenen Brief” der 500 Wissenschaftler an die UNO über das Klima

In einem offenen Brief haben sich 500 Wissenschaftler vor dem Hintergrund des UN-Klimagipfels in New York und dem Hype um das schwedische Mädchen Greta an den UNO Generalsekretär Guterres und an die Leiterin des UN-Klimasekretariates Cantellano in Bonn gewendet. In ihrer „Europäischen Klimaerklärung“ wenden sie sich gegen die sinnlose Verschwendung von Billionen Dollar auf der Grundlage unwissenschaftlicher Annahmen und „unreifer“ Klimamodelle. Hier kann der offene Brief gelesen werden

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Was ist eine Art? Teil 3/3: Die Entstehung von Arten

Wir befassten uns in den vorherigen Abschnitten mit der Frage ob Arten real sind und wie wir diese definieren. Des Weiteren kam auch der Prozess der Artbildung zur Sprache. Gerade dieser Aspekt soll in diesem Teil näher untersucht werden, indem aktuelle Beispiele für Isolationsmechanismen und Artbildungsprozesse dargestellt werden.

Beispiele für Isolationsmechanismen

Viele Arten haben unterschiedliche Fortpflanzungszyklen. Zwei verwandte Arten der Feldgrillen (Gryllus pennsykvanicus und G. veletis) paaren sich zu unterschiedlichen Jahreszeiten, eine im Herbst, die andere im Frühjahr (Harrison 1979). Viele Arten haben auch unterschiedliche Habitatansprüche. Zwei Marienkäfer der Art Henosepilachna nipponica und H. yasutomii auf Japan nutzen unterschiedliche Nahrungspflanzen. Beide Arten pflanzen sich auch nur auf der bevorzugten Nahrungspflanze fort, sodass ein Genaustausch verhindert wird (Katakura & Hosogai 1994). Zwei Korallenarten im Atlantik, Montastraea annularis und M. franksi, geben im Abstand von 1,5 – 3 Stunden ihre Gameten ins Wasser ab. Diese Zeit reicht aus, dass die Gameten der einen Art nicht die Gameten der anderen Art, die ihre Gameten zu einem etwas späteren Zeitpunkt ins Wasser gibt, befruchten kann (Knowlton et al. 1997).

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Was ist eine Art (Spezies)? Teil 2/3: Art-Konzepte

Teil eins unserer dreiteiligen Reihe zur Frage, was (biologische) Arten eigentlich sind, befasste sich mit der Fragestellung, ob Arten real sind oder eine sprachliche Konstruktion, die die Realität nicht widerspiegele. Es wurde festgestellt, dass Arten eine reale Beschreibung der biologischen Vielfalt darstellen. Teil zwei widmet sich der Frage, wie aber Arten in der Biologie definiert werden und wie diese entstehen.

Die Zahl der bekannten Arten wirkt schier unüberschaubar. Es sind z. B. etwa 5.500 Säugetier- 10.000 Vogel- und 30.000 Fischarten bekannt. Diese schon groß wirkenden Zahlen werden von den Insekten mit etwa 1 Mio. beschriebenen Arten weit übertroffen (Zahlen nach Chapman 2009). Hinzu kommen etwa 250.000 beschriebene ausgestorbene Tierarten, die wir als Fossilien kennen (Raup 1986). Diese Zahlen sind keineswegs vollständig. Das International Institute for Species Exploration (IISE) berichtet, dass jährlich etwa 18.000 neue Arten beschrieben werden. Die Zahl der unentdeckten Arten schwankt zwischen 8 Millionen und nach neuesten Ergebnissen eine Billion (1.000.000.000.000)! Bei dieser unglaublichen Menge an Arten gibt es eine ganze Reihe von Artkonzepten, also wie bzw. nach welchen Kriterien man Arten definiert.

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Mars versus Venus Teil 14: Patriarchat, Judith Butler, Genderdysphorie und der Kommunismus

Wir haben im Kapitel 13 u. a. unseren Fokus daraufgelegt, sich die Familienbeziehungen menschlicher Gesellschaften anzuschauen. Wir kamen zu der Erkenntnis, dass die menschliche Urgesellschaft egalitär war und es keine festen monogamen Paarbindungen gab. Damit steht die Faktenlage konträr zu den Behauptungen der sog. Evolutionären Psychologie, die postuliert, dass die Urgesellschaft eigentlich der heutigen gleiche. Wir erwähnten dann im Artikel, dass mit dem Beginn der Sesshaftigkeit sich die gesellschaftlichen Bedingungen änderten. Dieser Aspekt soll nochmal aufgegriffen und näher erläutert werden.

Wir wiederholen was wir aus Teil 13 wissen:

  • Die Urgesellschaft bestand aus Jägern und Sammlern, die nomadisch lebten und über kein Eigentum verfügten.
  • Alles was erjagt und erbeutet wurde, wurde verzehrt. Vorräte wurden nicht, bzw. nur sehr kurz, angelegt. Es gab kein sog. gesellschaftliches Mehrprodukt.
  • Die Menschen waren auch nicht sesshaft, sondern lebten nomadisch und suchten neue Jagdgründe.
  • Es gab keine typisch monogame Beziehung, die Vaterschaft war nicht geklärt.
  • Diese aufgelisteten Merkmale finden sich auch heute noch bei reinen Jäger- und Sammlergesellschaften.

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Mars versus Venus? Teil 13: Eine schrecklich nette Familie

In dieser Episode geht es, anders als der Titel vermuten würde, nicht um den erfolglosen Schuhverkäufer, Held der Arbeit und Comedy-Legende Al Bundy, sondern um einige entscheidende Aspekte der Paar-Bindung, des Familienlebens, der sexuellen Selektion, Soziobiologie und die Rolle der Eltern (besonders der Väter). Beim Menschen kümmern sich sowohl Männer als auch Frauen um ihre Kinder, aber sind Frauen dafür nicht biologisch geeigneter? So ist es doch KUTSCHERA (2018) selbst, der mehrmals betont, dass Männer aufgrund ihres hohen Testosteronspiegels für Kinder nicht geeignet seien (z. B. S. 27). Gender-Ideologen hingegen betonen, dass Männer ihren Testosteronspiegel herunterfahren und einen „Mutterinstinkt“ entwickeln müssen (S. 307). Wir werden uns mit diesen und anderen Aussagen in diesem Kapitel näher befassen.

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Anthropogener Klimawandel: Konsens oder Nonsense?

Einer beliebtesten „Argumente“ der Klimaleugner ist, dass es keinen Konsens in der Wissenschaft darüber gibt, ob der Klimawandel nun vom Menschen verursacht wurde oder ob „natürliche“ Ursachen die Hauptrolle spielen. Eigentlich dürfte es überhaupt gar keinen Konsens in der Wissenschaft geben. Der Eindruck, dass es keinen Konsens zu geben scheint, wird u. a. durch eine online-Petition (Global Warming Petition Project) in den USA bestätigt, bei dem 31.000 Wissenschaftler, davon 9.000 promovierte, gegen die Hypothese, dass der Mensch Hauptverursacher des Klimawandels ist, unterzeichnet haben. Viel mehr seien natürliche Ursachen schuld am Klimawandel und CO2 kein gefährliches Treibhausgas, sondern ganz nützlich für das Pflanzenwachstum. Außerdem spricht sich die online-Petition gegen globale Energierationierung, zentrale Planwirtschaft (welch Graus der Kommunismus kommt!) und globale Steuersysteme aus.

31.000 Wissenschaftler alleine in den USA klingen nach viel und da diese Petition mediale Aufmerksamkeit bekam, scheint auf den ersten Blick tatsächlich kein Konsens über den menschgemachten Klimawandel zu bestehen – auf den ersten Blick!

Es ist daher Zeit sich die Debatte näher anzuschauen.

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Mars versus Venus? Part 5: Chimpanzee Man and Human Woman?

Around 2005, several mass publications expressed provocative statements. The journal Newsweek said, “Recent studies have shown that women and men are genetically distinguished as humans and chimpanzees.” A New York Times reporter argued that women and men should be considered as different species (cited in KUTSCHERA 2018: 220-221). KUTSCHERA (2018) agrees with this when he writes that men are 99.9% equal to each other, whereas men and women are only 98.5%. This difference of 1.5% between man and woman corresponds to that between man and chimpanzee (KUTSCHERA 2018: pp. 224 – 225, see also Fig. 1). He wants to “verify” the “fundamental difference” between men and women, which also shows up genetically in every cell. The problem with this statement, however, is that it is heavily distorted by KUTSCHERA (2018). Because his comparison man / woman and human / chimpanzee is a comparison between apples and pears (or in other words: between the genes of two individuals of a species and the total DNA between two species).

Fig. 1: Kutschera’s comparison between man and woman as well as between human and chimpanzee. Unfortunately, not much true. Source: KUTSCHERA (2018: 222)

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Mars versus Venus? Part 6: Animal Love Story

In the previous parts we have either dealt with absurd “philosophical” views (Butler’s queer theory or Kutschera’s sympathies for AfD and Catholic church reactionaries) or have penetrated deep into genetics. At this point, we now deal with mating systems in the animal kingdom. Anyone who has an interest in how diverse the sex life of animals is without much scientific “Blabla”, I can only recommend “Das Liebesleben der Tiere (The Love Life of Animals)” by Katherina von der Gathen.

In a pedagogically meaningful and child-friendly way, without being obscene, the reproductive behavior of different animals is addressed, from mate choice to rearing of the offspring everything is there: funny, beautifully illustrated and oriented on facts.

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