Entstehung des Lebens Kapitel 11: Der steinige Weg zu LUCA

Im  letzten Beitrag haben wir mithilfe der Phylogenetik ermitteln können, über welche Eigenschaften LUCA verfügte. LUCA war chemiosmotisch, mit einer ATP-Synthase, hatte aber weder eine moderne Membran noch einen der großen Atmungskomplexe, die moderne Zellen zum Pumpen von Protonen verwenden. LUCA verfügte tatsächlich über DNA und den universellen genetischen Code, Transkription, Translation und Ribosomen, aber hatte keine moderne Methode der DNA-Replikation entwickelt. Diese seltsame Phantomzelle lebte nicht im offenen Ozean, sondern in der Umgebung der alkalischen hydrothermalen Schlote. Der entscheidende Aspekt ist aber, wie LUCA seine Energie für den Stoffwechsel gewonnen hat. Phylogenetische Untersuchungen sind wegen des horizontalen Gentransfers schwierig, es gibt aber Hinweise darauf, dass LUCA aus CO2 und H2 organische Stoffe herstellte und dafür den reduktiven Acetyl-Coenzym-A-Weg nutzte.

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Vom Dino zum Vogel Teil 5: Evolution des Vogel-Skeletts

Der gegenwärtige wissenschaftliche Konsens besteht darin, dass Vögel eine Gruppe von theropoden Dinosauriern, genauer der Maniraptora sind, die während des Mesozoikums entstanden sind. Eine enge Beziehung zwischen Vögeln und Dinosauriern wurde erstmals im neunzehnten Jahrhundert nach der Entdeckung des Archaeopteryx in Deutschland vorgeschlagen, außerdem wurden Fossilien von mehr als dreißig Arten von Nicht-Vogel-Dinosaurier mit erhaltenen Federn gesammelt. Des Weiteren haben Vögel und ausgestorbene Nicht-Vogel-Dinosaurier viele einzigartige Skelettmerkmale gemeinsam.

In dieser Episode widmen wir uns hauptsächlich dem Bauplan einiger Vogelmerkmale leiten diese aus dem Dinosaurierbauplan ab. Dabei werden wir auch hier, wie in den letzten Episoden auf einige kreationistische Kritiken eingehen.

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