Sugar-Daddy? – Der Irrsinn des Kreationismus

Kreationismus ist der pseudowissenschaftliche Irrglaube, dass Evolution eine Lüge sei. Er ist, wie die Leugnung des anthropogenen Klimawandels, Homöopathie, Esoterik und die Impfgegner Ausdruck der Fäulniserscheinung einer untergehenden Gesellschaftsformation. Der Kreationismus hat, je nachdem welcher religiös-fundamentalistischen Ausrichtung man anhängt, unterschiedliche Facetten. Jedoch lassen sich in etwa zwei Hauptrichtungen erkennen: Zum einen gibt es die „Junge-Erde-Kreationisten“, also jene Fundamentalisten, die die Bibel wörtlich nehmen und das Alter der Erde auf etwa 6000 Jahre schätzen. Gott habe dabei die Erde in eben diesen 6 Tagen geschaffen. Zum anderen gibt es die „Alte-Erde-Kreationisten“, die zwar das hohe geologische Alter akzeptieren und die Bibel nicht ganz so wörtlich nehmen, den Evolutionsgedanken jedoch ablehnen. Wenn sich Arten wandeln, dann handelt es sich nicht um einen natürlichen Prozess, sondern ein „intelligenter Schöpfer“ ist am Werk. Hierzu gehört z. B. die „gap theory“. Diese erkennt das hohe Alter der Erde an. Die sechs Tage der Genesis geschahen erst nach einer langen Pause. Sehr alte Fossile gehören der ersten Periode an, deren Leben von Gott vor der Schöpfung Adam und Evas zerstört wurde. Nach der “day-age theory” sind die Tage der Genesis nicht wörtlich zu nehmen, sie können durchaus für Millionen von Jahren stehen. Im 20. Jahrhundert kam als dritte Interpretationsvariante die Fluttheorie von George McCready Price hinzu. Vor den sieben Tagen der Genesis wird eine lange Existenz ohne Leben zugestanden. Häufig tarnen sich besonders die „Alte-Erde-Kreationisten“ unter dem Decknamen des „Intelligent Design“, um sich „wissenschaftlich“ zu präsentieren. Es gab auch mehrere Versuche, vor allem in den USA, den Kreationismus als „Alternative“ zur Evolutionstheorie in den Schulen zu unterrichten. Doch die Wissenschaftlichkeit des Kreationismus und des „Intelligent Designs“ ist nur ein Etikettenschwindel.

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Beiträge der Sowjetunion zum anthropogenen Klimawandel

In der Abhandlung „Anthropogener Klimawandel: Konsens oder Nonsense?“ wurde festgestellt, dass die wissenschaftlichen Studien zweifelsohne für einen anthropogenen Klimawandel sprechen und dass anthropogene CO2-Emmissionen den Hauptanteil für den derzeitigen Klimawandel verantwortlich sind. Theorien (besser gesagt: Spekulationen) der Klimaleugner sind nicht überzeugend, stammen hauptsächlich aus nicht wissenschaftlicher Literatur und wenn doch die ein oder andere Spekulation es durch Zufall in eine Fachzeitschrift schafft, so sind diese fehlerhaft, liefern keine überzeugenden Alternativen und sind in sich widersprüchlich.

An dieser Stelle ist es aber nicht unerheblich wissenschaftliche Studien heranzuziehen, die einen der wichtigsten Mythen der Klimaleugner einen noch weiteren Schaden zulegen. Es handelt sich um den Mythos, dass sich Klimawissenschaftler verschworen haben, um die Bevölkerung hinters Licht zu führen und sich zu bereichern. Wenn dem tatsächlich so wäre, so müssten Wissenschaftler anderer politischer Systeme, völlig entgegengesetzte Positionen vertreten. In „Anthropogener Klimawandel: Konsens oder Nonsense“ wurde dargelegt, dass der Konsens des anthropogenen Klimawandels nicht nur von Wissenschaftlern in den USA und Europa geteilt wird, sondern von Staaten, die im weltpolitischen System auf der Gegenseite dieser imperialistischen Machtzentren stehen. Ob Russland, China, Venezuela, Kuba oder sogar der Iran, als diese Gegenpole zur Vormachtstellung der NATO auf der Welt teilen den wissenschaftlichen Konsens des anthropogenen Klimawandels. Doch damit nicht genug: Auch historisch betrachtet, während des Kalten Krieges, hatten die Wissenschaftler beider ökonomisch-politischen Weltsysteme – die kapitalistischen Mächte und die sozialistischen Staaten – festgestellt, dass anthropogene CO2-Emissionen das Klima verändern. Wenn zwei verfeindete politische Systeme – die Sowjetunion und die USA – dieselbe Position zum Klimawandel haben, gibt es für verschwörungstheoretische Propaganda keine Grundlage außer einer: Wenn Klimaleugner wie Lord Monckton auf dem UN-Klimagipfel 2009 in Kopenhagen vor der kommunistischen Weltverschwörung und die „online-Petition“ der 31.000 „Wissenschaftler“ (darüber wurde berichtet) vor einer „globalen Planwirtschaft“ warnen, muss doch etwas dran sein, wenn selbst die Sowjetunion den anthropogenen Klimawandel nachgewiesen hat? Spaß beiseite

Dieser Artikel widmet sich den Beiträgen der Sowjetunion zur Klimaforschung.

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Anthropogener Klimawandel: Konsens oder Nonsense?

Einer beliebtesten „Argumente“ der Klimaleugner ist, dass es keinen Konsens in der Wissenschaft darüber gibt, ob der Klimawandel nun vom Menschen verursacht wurde oder ob „natürliche“ Ursachen die Hauptrolle spielen. Eigentlich dürfte es überhaupt gar keinen Konsens in der Wissenschaft geben. Der Eindruck, dass es keinen Konsens zu geben scheint, wird u. a. durch eine online-Petition (Global Warming Petition Project) in den USA bestätigt, bei dem 31.000 Wissenschaftler, davon 9.000 promovierte, gegen die Hypothese, dass der Mensch Hauptverursacher des Klimawandels ist, unterzeichnet haben. Viel mehr seien natürliche Ursachen schuld am Klimawandel und CO2 kein gefährliches Treibhausgas, sondern ganz nützlich für das Pflanzenwachstum. Außerdem spricht sich die online-Petition gegen globale Energierationierung, zentrale Planwirtschaft (welch Graus der Kommunismus kommt!) und globale Steuersysteme aus.

31.000 Wissenschaftler alleine in den USA klingen nach viel und da diese Petition mediale Aufmerksamkeit bekam, scheint auf den ersten Blick tatsächlich kein Konsens über den menschgemachten Klimawandel zu bestehen – auf den ersten Blick!

Es ist daher Zeit sich die Debatte näher anzuschauen.

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Mars versus Venus? Part 5: Chimpanzee Man and Human Woman?

Around 2005, several mass publications expressed provocative statements. The journal Newsweek said, “Recent studies have shown that women and men are genetically distinguished as humans and chimpanzees.” A New York Times reporter argued that women and men should be considered as different species (cited in KUTSCHERA 2018: 220-221). KUTSCHERA (2018) agrees with this when he writes that men are 99.9% equal to each other, whereas men and women are only 98.5%. This difference of 1.5% between man and woman corresponds to that between man and chimpanzee (KUTSCHERA 2018: pp. 224 – 225, see also Fig. 1). He wants to “verify” the “fundamental difference” between men and women, which also shows up genetically in every cell. The problem with this statement, however, is that it is heavily distorted by KUTSCHERA (2018). Because his comparison man / woman and human / chimpanzee is a comparison between apples and pears (or in other words: between the genes of two individuals of a species and the total DNA between two species).

Fig. 1: Kutschera’s comparison between man and woman as well as between human and chimpanzee. Unfortunately, not much true. Source: KUTSCHERA (2018: 222)

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Mars versus Venus? Part 6: Animal Love Story

In the previous parts we have either dealt with absurd “philosophical” views (Butler’s queer theory or Kutschera’s sympathies for AfD and Catholic church reactionaries) or have penetrated deep into genetics. At this point, we now deal with mating systems in the animal kingdom. Anyone who has an interest in how diverse the sex life of animals is without much scientific “Blabla”, I can only recommend “Das Liebesleben der Tiere (The Love Life of Animals)” by Katherina von der Gathen.

In a pedagogically meaningful and child-friendly way, without being obscene, the reproductive behavior of different animals is addressed, from mate choice to rearing of the offspring everything is there: funny, beautifully illustrated and oriented on facts.

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Mars versus Venus? Part 4: The phenomenon of intersexuality

Especially in parts two and three, we have explained the biological justification of why there are two sexes and why this makes sense. In nature, there are different mechanisms of how the sexes are determined (XX / XY, ZW / ZZ, XX / X0, environmental sex determination). In addition to separate sexes, there are so-called hermaphrodites, i.e. those that combine both sexes in one body (e.g. in many flowering plants or snails).

These forms of sexual determination correspond to the normal distribution of living organisms. Of course, there are deviations from the “norm”. Terms such as “normal”, “abnormal”, “untypical” and “deviations” are to be understood in biology as value-neutral terms that do not involve any discrimination. They only say that there are individuals who do not correspond to the majority. This is also true for sex distribution. It often comes either to chromosomal abnormalities or hormonal disorders (e.g., wasted gonads or genitalia). One speaks of intersexuals, a term introduced by the geneticist Richard Goldschmidt (1878-1958). Some people also bring the concept of the “third sex” into the discussion. However, this is insufficient because no new type of germ cell is formed and many intersex people are sterile (KUTSCHERA 2018: 213-219). A study by BLACKLESS et al. (2000), who collected the results from 20 nations, was able to evaluate that one out of 2,000 newborn babies cannot be clearly assigned to a sex. This means that they are very rare. In addition, all intersex types are integrated here, of which there are quite a few forms. We want to introduce them gradually (according to KUTSCHERA 2018, BLUMBERG 2009, GILBERT 2006).

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Mars vs. Venus? Part 3: File number XY … solved!

Summary of parts one and two

  1. We humans (and most living beings) have a double set of chromosomes (= diploid). And that’s essentially true of most creatures, especially animals.
    2. We humans produce, like all sexually reproducing organisms, germ cells (= gametes). These have only half a chromosome set (= haploid). The process of producing four haploid cells from a diploid cell is called meiosis (or reduction division).
    3. We produce two different types of germ cells, sperm cells (small, motile) and oocytes (large, immobile). This applies to ALL animals. Other groups of organisms also produce different germ cells (always two), or they produce equivalent germ cells (isogamy), where always two merge into one zygote (but isogamy is generally uninteresting for humans and animals).
    4. Living beings undergo a change in the haploid and diploid phase (= biological life cycle) in their lives. Depending on the type one phase outweighs the other phase. In humans and all animals the diploid phase dominates (= diplonts).
    5. Each germ cell production coincides with a “germ cell production site”. Sperm is produced in animals in testicles, oocytes in ovaries. This is also associated with the proliferation of germ cells (internal or external fertilization, ovarian apparatus, penis, etc.).
    6. If there are living things that have three or more sets of chromosomes (= polyploid), they are a special case due to disorders during meiosis. But always two types of germ cells are created.

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Mars versus Venus? Teil 12: It’s okay to be gay

Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel.“ (Levitikus 18,22).

Das Thema Homosexualität ist für viele ein Tabu-Thema, auch heute noch. Die Vorurteile sind, besonders von Seiten religiöser Fundamentalisten, dahingehend, dass es eine Sünde sei; gerne wird dabei die Bibel zitiert, wie Levitikus 18,22. Aber auch außerhalb religiöser Propaganda wird Homosexualität gerne missverstanden. Outen sich Jugendliche als schwul oder lesbisch, fragen sich Eltern oft, was sie an der Erziehung „falsch“ gemacht haben. Typische Klischees der verweiblichten, überaus gepflegten schwulen Männern mit der typischen „Teekannenhaltung“ und der lesbischen „Mannsweiber“ mit Holzfällerhemd und Kurzhaarfrisur bestimmen gerne unser Bild von Homosexuellen. Homosexualität wird als etwas „schrilles“, „abnormales“, „perverses“ oder zumindest „ungewöhnliches“ wahrgenommen. Homosexualität wird leider von manchen Verbrechenstaaten wie der USA, Israel oder den EU-Staaten instrumentalisiert um politisch „unbeliebte“ Länder (Russland, Iran) zu diffamieren und Kriegshetze zu betreiben, gleichzeitig aber andere Staaten, die dafür bekannt sind Homosexuelle hinzurichten politisch und militärisch zu unterstützen (z. B. Saudi-Arabien). Hier soll es aber nicht um die politische Instrumentalisierung gehen und auch nicht über den leider vorhandenen Einfluss der reaktionären queer-Theorie und Identitätspolitik in der Schwulenbewegung gehen, sondern um das Thema an sich: Homosexualität.

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Mars versus Venus? Teil 11: “Testosteron Rex”

Es herrscht wohl um kaum ein Hormon ein größerer Mythos oder gar ein Kult als um Testosteron. Es ist das Männlichkeitshormon schlecht hin und erfülle aller erdenklichen Aufgaben, die den Mann zum Mann machen. Diese Sichtweisen werden beispielsweise in Joe Herberts Buch „Testosterone: Sex, Power, and the Will to Win“ (HERBERT 2015) anschaulich dargestellt. HERBERT (2015) erklärt, dass die „typisch männlichen“ Eigenschaften (Sex, Macht, Gewinnstreben) sich im Testosteron widerspiegeln und ohne dieses nette Hormon gäbe es gar keine menschliche Geschichte. Also zusammengefasst: Die Geschichte sei gar keine Geschichte von Klassenkämpfern, sondern von Hormontitern. Nicht anders sieht es bei KUTSCHERA (2018) aus. Für Kutschera sind “[d]ie Jungen (…) mehrheitlich aktiv-aggressiv-autoritätsverachtend-selbstbestimmt (…) die Mädchen hingegen sind brav und angepasst“ (KUTSCHERA 2018: S. 23). Eine entscheidende Rolle spiele hierbei das „Männlichkeitshormon“ Testosteron. Männer, die meinen sich um den Nachwuchs zu kümmern und daher Elternzeit nehmen, anstatt es den Frauen zu überlassen, sind für Kutschera unnatürlich und es widerspreche dem Testosterongehalt der Männer. Testosteron mache Männer unfähig für die Kindererziehung, da sie mit „Babys überhaupt nichts anfangen können, bzw. gestresst-aggressiv auf deren Hilferufe reagieren.“ Infantizid (Kindstötung) sei in der Evolution des Menschen ein natürlicher Auslesefaktor gewesen. Die ideologische „Gleichschaltung“, die die armen kinderhassenden Testosteronwesen namens Männer dazu zwinge sich um Kinder zu kümmern, werden dann noch von den „Genderisten“ schamlos als „Rabenväter“ bezeichnet. Dabei sollen Männer schlicht und einfach das Brot erwerben, was sie ja schon über Jahrmillionen gemacht haben und dieses „altruistisch“ mit Frau und Kind teilen (KUTSCHERA 2018, S. 27). Es bleibt offen, ob Kutschera hier allgemein wissenschaftliche Fakten erzählt oder seinen Erziehungsstil hier versucht „wissenschaftlich“ zu verteidigen.

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Mars versus Venus? Teil 10 Gehirn 3/3: kognitive Fähigkeiten bei Mann und Frau

Zusammenfassung Teil 8:

Im letzten Teil haben wir uns intensiv mit der Anatomie und Funktionsweise des Gehirns befasst und nach Geschlechterunterschieden gesucht. Wir können Folgendes festhalten:

* Es gibt Geschlechterunterschiede im Gehirn, doch diese sind eher gering, es gibt große Überlappungen und die Unterschiede zwischen zwei Männern können u. U. größer sein, als die zwischen Mann und Frau.

* Wenn es Unterschiede gibt, heißt es noch lange nicht, dass diese Unterschiede “angeboren” sein müssen. Da unser Gehirn plastisch ist, reagiert es auch auf seine Umwelt (und bei Menschen besonders auf das soziale Umfeld und die Kultur) und kann sich entsprechend anpassen. Ein gefundener Unterschied muss also nicht zwingend biologische Ursachen haben

* Damit sind die Unterschiede auch nicht starr: z. b. lassen sich Unterschiede zwischen Mann und Frau bei kognitiven Leistungen durch intensiveres Training reduzieren.

* Wenn sich Unterschiede finden, heißt das bei Weitem nicht, dass diese Unterschiede irgendeine Qualität haben. Unterschiede sind erst einmal eines: nämlich nur Unterschiede. Sie geben keine Anzeichen dafür, welche Eigenschaft besser oder höher gestellt ist.

* Unterschiede in der Persönlichkeit lassen sich nicht mit Unterschieden in der Gehirnstruktur in Verbindung bringen. Zwar haben die unterschiedlichen Gehirnareale verschiedene Aufgaben. Doch selbst die kleinste Tätigkeit (z. b. den Namen mit einem Stift auf Papier schreiben) erfordert die Koordination unterschiedlicher Hirnareale: Sehzentrum (sehe ich den Stift und das Papier?), Sprachzentrum (kenne ich meinen Namen?), motorisches Zentrum (kann ich den Stift festhalten?), Erinnerungsvermögen (erinnere ich mich an meinen Namen?), Emotionen (welche Gefühle habe ich, wenn ich meinen Namen schreibe?), Stammhirn (ich muss immer noch atmen können) etc. sind erforderlich, um den eigenen Namen aufzuschreiben. Folgerichtig müssen auch bei unserer Persönlichkeit und unserer Identität mehrere Hirnregionen miteinander koordiniert sein. Es lässt sich also an der Struktur des Hypothalamus z. B. kein “Transsexuellen-Gehirn” festmachen. Außerdem können tatsächlich gefundene Unterschiede im Gehirn nicht die Ursache, sondern die Folge der Persönlichkeit sein, da das Gehirn auch auf Umweltreize reagiert.

* Hirnregionen können einander kompensieren. Kleinere Hirnareale können ihre “Defizite” dadurch ausgleichen, dass sie z. B. mehr Neurotransmitter produzieren.

* Weil unser Gehirn wesentlich komplexer ist, lassen sich nicht so einfach Erkenntnisse aus Tierversuchen 1:1 auf Menschen übertragen.

* Unabhängig davon, ob man die Unterschiede zwischen Männerhirnen und Frauenhirnen übertreibt oder herunterspielt, liefern beide Versionen keine nennenswerten Argumente für die Queer-Theorie. Wenn es keine wesentlichen Unterschiede zwischen Männer- und Frauenhirnen gibt, so kann die Behauptung, dass man ein Frauenhirn in einem Männerkörper (oder umgekehrt) haben kann, nicht richtig sein. Sollten jedoch sehr große Unterschiede bestehen, dann ist z. B. ein Mann, der sich „weiblicher“ fühlt, lediglich jemand der vom statistischen Durchschnittswert abweicht, aber immer noch ein Mann. Denn die Kriterien für die Unterschiede zwischen Mann und Frau liegen nicht in der Gehirnanatomie, sondern in der Funktion der Fortpflanzung.

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