Bildmaterial “Eva kam aus Afrika”

in Kürze erscheint mein neues Buch mit dem Titel “Eva kam aus Afrika … und Adam auch. Der Mythos vom “wissenschaftlichen Rassismus”. Das Buch erscheint im Papy-Rossa-Verlag und ist hier zu beziehen:

Auf dieser Seite soll – in einzelnen pdf-Dateien – zusätzliches Bildmaterial veröffentlicht werden, die die einzelnen Themenschwerpunkte des Buches visualisieren.

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Molekularbiologie der Zelle Teil 14: Meiose, Rekombination und Kernphasenwechsel

Im letzten Beitrag befassten wir uns mit der Mitose, bei dem das genetische Material gleichmäßig auf die Tochterzellen weitergegeben wird.

Wir erinnern uns: Menschen haben 46 Chromosomen: 44 Autosomen und die zwei Gonosomen, auch Geschlechtschromosomen genannt (Bei Frauen XX und beim Mann XY). Genauer gesagt haben wir 23 homologe Chromosomenpaare, d. h. jedes Chromosom kommt doppelt vor. Man spricht von diploid. Die Ausnahme stellt natürlich das Y-Chromosom des Mannes dar, welches nicht homolog zum X-Chromosom ist; dennoch bilden beide das Paar der Geschlechtschromosomen. Der diploide Chromosomensatz kommt zustande, weil bei der sexuellen Vermehrung Eizelle und Spermazelle miteinander verschmelzen, ein Vorgang den man als Befruchtung bezeichnet. Eizelle und Spermazelle sind die Keimzellen und diese haben nur einen halben Chromosomensatz, man spricht von haploid. Wie dieser halbe Chromosomensatz entsteht, wird in diesem Beitrag geklärt.

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Molekularbiologie der Zelle Teil 13: Mitose und Zellzyklus

Mitose und Zellzyklus

Wir wissen nun wie unsere DNA vermehrt wird über einen Prozess, der sich Replikation nennt. Hier werden wir uns mit der Vermehrung von Zellen befassen.

Grundsätzlich: Alle Zellen stammen von Zellen ab. Die Zellteilung ist bei allen Lebewesen Grundvoraussetzung für die Reproduktion (Fortpflanzung) und bei vielzelligen Organismen zudem für Wachstum, Regeneration und Reparatur. Für eine jede Zellteilung sind vier Ereignisse erforderlich:

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Molekularbiologie der Zelle Teil 12: Zellkommunikation

Zellkommunikation

Alle Zellen verarbeiten ihre Informationen aus ihrer Umwelt. Ein Signal kann aus der Umgebung des Organismus stammen, wie etwa der Geruch einer weiblichen Motte, die bei Dunkelheit einen Paarungspartner anlockt. Ein Signal kann aber auch von innerhalb des Organismus kommen, wie bei Zellen der Leber, wo von Zellen anderer Organe gebildete Signalmoleküle die Aufnahme oder die Freisetzung von Glucose steuern. Natürlich bedeutet das reine Vorhandensein eines Signals noch nicht, dass eine Zelle darauf reagiert. Damit eine Zelle auf ein Signal reagieren kann, benötigt sie ein spezifisches Rezeptorprotein, welches das Signal aufnimmt; außerdem ist ein Signalübertragungsweg (Signaltransduktionsweg) nötig, damit die aufgenommene Information zelluläre Prozesse auch beeinflussen kann. Ein Signaltransduktionsweg ist eine Abfolge von molekularen Vorgängen und chemischen Reaktionen, die zu einer Reaktion bzw. einer Antwort der Zelle auf ein Signal führen. Signaltransduktionswege variieren im Detail sehr stark, ihre Grundstruktur ist ihnen jedoch gemeinsam: Ein solcher Weg beginnt mit einem Signal und dessen spezifischem Rezeptor und mündet in eine Reaktion. Signalmoleküle lassen sich in drei Typen einteilen (Abb. 1):

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Molekularbiologie der Zelle Teil 11: Genregulation und Epigenetik

In den vorherigen Beiträgen haben wir den Bau der DNA kennengelernt und ihre Rolle bei der Zellteilung und der Herstellung von Proteinen. Die menschliche Zelle hat aber über 20.000 Gene und nicht jede Zelle unseres Körpers ist gleich. Muskelzellen brauchen andere Proteine als Nervenzellen usw. Es wäre ziemlich ineffizient, wenn alle Gene gleichzeitig in jeder Zelle exprimiert werden. Es muss also ein System vorhanden sein, dass Gene nur in den Zellen exprimiert werden, wo sie benötigt werden und auch zum richtigen Zeitpunkt. Dies wird mittels der Genregulation gesteuert. Je früher die Zelle in den Prozess der Proteinsynthese eingreift, umso weniger Energie und Aminosäuren verschwendet sie.

 

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Molekularbiologie der Zelle Teil 10: Von der DNA zum Protein

In unserem Kapitel über den Aufbau der DNA stellten wir fest, dass diese Informationen für den Aufbau von Proteinen enthält, die Gene. Proteine haben wir ebenfalls kennengelernt. Proteine können quasi gesehen als Genprodukte verstanden werden. Werden Gene abgelesen und in Proteine übersetzt spricht man auch von Genexpression. Das zugehörige Verb lautet exprimieren (Abb. 1). Die Gesamtheit der Gene wird als Genotyp bezeichnet, die Merkmale für die sie codieren – als Phänotyp.

 

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Molekularbiologie der Zelle Teil 9: DNA-Replikation

Wir werden alle älter, das ist nicht zu verhindern. Dass wir älter werden, hat z. T. auch mit unserer DNA zu tun, bzw. ihrer Vermehrung, mit der wir uns hier befassen werden.

Wenn sich eine Zelle teilt, so muss ihr Genom auch an die Tochterzellen weitergegeben werden. Damit dies geschehen kann, muss die DNA verdoppelt werden. Als Replikation bezeichnet man einen zellulären Vorgang, bei dem eine DNA-Doppelhelix mithilfe spezifischer Enzyme identisch verdoppelt wird. Nur unter dieser Voraussetzung entstehen bei einer nachfolgenden Zellteilung Tochterzellen mit gleicher genetischer Ausstattung.

 

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Liebe PCR-Spezialisten …

Gastbeitrag von Franz Blaes

Ich werde immer wieder auf einen Text angesprochen, den ich als Kommentar unter den Post eines Facebook-Hobby-Virologen geschrieben habe, dessen medizinischer und molekularbiologischer Wissensstand -so wie man es bei vielen Facebook-Spezialisten beobachten kann- ungefähr dem eines ausgewachsenen Pantoffeltierchens entspricht. Daher hier der Text nochmals mit einigen Vorbemerkungen/Antworten auf Nachfragen:

1. Die Frage, bei wem ein PCR Test erfolgen soll, wurde in meinem Kommentar nicht adressiert. Ich persönlich halte zumindest anlasslose Massentests mit Hilfe der PCR für nicht zielführend. Das Testen von Verdachtsfällen und direkten Kontaktpersonen halte ich für sinnvoll. Die erste Frage und die Frage, wie die neuen Antigentests am sinnvollsten eingesetzt werden, kann von Infektiologen, Virologen, Labormedizinern und Epidemiologen sicherlich kompetenter beantwortet werden, als von mir

2. Ja ich weiß, dass eine direkte Quantifizierung von PCR Resultaten schwierig ist und man nicht JEDEN PCR Test so standardisieren kann, dass er mit 100% Trennschärfe zwischen infektiös und nicht infektiös unterscheiden kann.

3. Nein, dass die in deutschen Labors verwendeten Tests nicht validiert sind, ist völliger Unfug.

4. Nein, Facebook-Spezialisten haben davon nicht mehr Ahnung als Virologen, Infektiologen, Immunologen etc.

5. Nein, nicht jeder der sich in einem Youtube-Video Spezialist schimpft, ist ein Spezialist.

6. Wissenschaftliche Diskussionen werden auf der Grundlage publizierter Daten geführt, nicht aufgrund von Youtube-Videos.

7. Nein, meines Wissens hat noch kein Facebook-Hobbyvirologe auch nur eine einzige wissenschaftliche Arbeit zum Thema publiziert. Die meisten dieser Genies wissen noch nicht einmal, was PubMed oder EMBASE ist.

Hier also der Text:

Sehr geehrte Frau XYZ…

…es gibt auch keine Leute, die PCR quantifizieren und dann Studien zur Infektiosität der entsprechenden Materialien machen und Tests entsprechend validieren. Das ist eine Illusion, weil diese Kollegen ja nicht auf Facebook sind, sondern nur in der realen Welt. Also sind auch die etwa 150 Studien bei der Hepatitis B und C, wo man das korrelieren kann, völliger Unfug. Die lügen bestimmt alle und sind von Herrn Drosten gekauft.

Auch die Lungenfachärzte mit ihrer Tbc-PCR behandeln völlig unnötig Menschen, die nur Bruchstücke von Mycobakteriengenom in sich tragen. Und die Multiplex-PCR Tests bei Kindern und Erwachsenen mit Hirnhautentzündung sind natürlich Quatsch. Auch die messen nur Bruchstücke. Also falls ihr Kind mal eine Hirnhautentzündung hat und auf der Intensivstation liegt – verweigern Sie jede Behandlung, bis zum Nachweis lebender Viren oder Bakterien und verlassen Sie sich auf keinen Fall auf einen PCR Befund (ich schicke auch gerne eine Beileidskarte).

Und die Infektionsdiagnostik für HSV1 und -2 oder VZV, die wir Neurologen machen, um entsprechende Entzündungen des Gehirns nachzuweisen, sind natürlich völliger Unsinn. Da schwimmen ja nur zufällig Virusgenome im Liquor, wahrscheinlich haben diese Patienten etwas völlig anderes, und sprechen auch nur rein zufällig auf die virostatische Therapie an.

Übrigens bei den Antikörpertests ist das auch nicht anders – wir weisen damit kein Bakterium oder Virus nach, noch nicht mal ein Protein, sondern nur ein Bruchstück des Proteins, ein einziges kleines antigenes Epitop. Somit ist auch die gesamte serologische Virusdiagnostik völliger Unfug. Das heißt Leute, die Antikörper gegen HIV haben, sind auch nicht HIV positiv und infektiös, die haben nur zufällig ein paar gleiche antigene Epitope im Blut herumschwimmen.

Übrigens – auch ein Teil der Schwangerschaftstests weist kein gesamtes beta-HCG Molekül nach, sondern nur ein Bruchstück. Also keine Angst, wenn der Schwangerschaftstest positiv ist, er ist bestimmt nur falsch positiv, weil ja gar keiner das ganze Molekül nachgewiesen hat.

Sie sehen an diesen Beispielen, dass also alles was wir in den letzten 25 Jahren in der klinischen Infektiologie, Virologie, Immunologie und Labormedizin gemacht haben, völliger Unfug ist.

Und das ist das einzig gute an Corona. Während wir mit einer medizinischen und teilweise auch einer wissenschaftlichen Ausbildung ernsthaft an publizierte wissenschaftliche Daten geglaubt haben, lernen wir jetzt endlich von Facebook-Spezialisten, dass die gesamten in den letzten 25 Jahren benutzten PCR Tests völlig anders zu interpretieren sind. Also danke für Ihren Hinweis und falls Sie etwas Zeit erübrigen könnten – meine Kollegen auf der Infektionsstation unseres Krankenhauses lernen da auch gerne dazu. Wir laden Sie sehr gerne zum Vortrag ein. Auch sollten Sie bei PubMed (Datenbank medizinischer Fachpublikationen) intervenieren. Zum Themenbereich Infektiosität und PCR nachweise existieren dort aus den letzten 30 Jahren (Stand jetzt) 9.983 Studien, an denen etwa 50.000 Wissenschaftler beteiligt waren. Denen sollten Sie mitteilen, dass sie alle einem Irrtum unterliegen.“

Ist der neue Corona-Impfstoff gefährlich?

“𝐒𝐨𝐥𝐥 𝐢𝐜𝐡 𝐦𝐢𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐒𝐀𝐑𝐒-𝐂𝐨𝐕-𝟐 𝐢𝐦𝐩𝐟𝐞𝐧 𝐥𝐚𝐬𝐬𝐞𝐧, 𝐬𝐨𝐛𝐚𝐥𝐝 𝐢𝐜𝐡 𝐝𝐚𝐫𝐟 – 𝐨𝐝𝐞𝐫 𝐥𝐢𝐞𝐛𝐞𝐫 𝐧𝐨𝐜𝐡 𝐰𝐚𝐫𝐭𝐞𝐧?”

Gastbeitrag von Christian Kaller

Die Frage habe ich mir seit dem Sommer gestellt, und für mich eine klare Antwort gefunden. Da mir die Frage auch in meinem Freundeskreis desöfteren mal untergekommen ist, möchte ich meine eigenen Ergebnisse mit euch teilen. Das wird etwas länger, also holt euch einen Kaffee.
Da im Internet viele, auf den ersten Blick widersprüchliche Informationen zu den kurz vor der Zulassung stehenden Impfstoffe kursieren, begegnet mir immer wieder Verunsicherung – und das ehrlich gesagt aus total nachvollziehbaren Gründen. Die Entwicklung ging extrem schnell, schneller als jemals zuvor. Da hat sich mir auch die Frage gestellt, ob das so mit rechten Dingen zugeht. Deshalb wollte ich für mich die folgenden drei Fragen beantworten:
𝐚) 𝐖𝐢𝐞𝐬𝐨 𝐠𝐢𝐧𝐠 𝐝𝐚𝐬 𝐬𝐨 𝐬𝐜𝐡𝐧𝐞𝐥𝐥, 𝐮𝐧𝐝 𝐥𝐞𝐢𝐝𝐞𝐭 𝐝𝐚𝐫𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐒𝐢𝐜𝐡𝐞𝐫𝐡𝐞𝐢𝐭?
𝐛) 𝐖𝐞𝐥𝐜𝐡𝐞 𝐈𝐦𝐩𝐟𝐬𝐭𝐨𝐟𝐟𝐞 𝐬𝐢𝐧𝐝 𝐝𝐚𝐬, 𝐛𝐫𝐢𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐰𝐚𝐬 – 𝐮𝐧𝐝 𝐰𝐞𝐥𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐥𝐥 𝐢𝐜𝐡 (𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐢𝐜𝐡 𝐝𝐢𝐞 𝐖𝐚𝐡𝐥 𝐡𝐚𝐛𝐞𝐧 𝐬𝐨𝐥𝐥𝐭𝐞)?
𝐜) 𝐖𝐚𝐬 𝐢𝐬𝐭 𝐦𝐢𝐭 𝐍𝐞𝐛𝐞𝐧𝐰𝐢𝐫𝐤𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧, 𝐒𝐩ä𝐭𝐟𝐨𝐥𝐠𝐞𝐧 𝐮𝐬𝐰.?

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