• Archiv der Kategorie: Philosophie

Tierbefreiung oder Artenschutz?

Tierrechtsaktivisten wie Peta, Animal Liberation Front sowie andere Volksfronten von Judäa und Jüdäische Volksfronten zeichnen sich durch eine ganze Reihe politischer Doktrinen aus, die sich unter dem Motto des „Anti-Speziesismus“ zusammenfassen lassen.

Der Begriff des „Speziesismus“ bezeichnet die moralische Diskriminierung von Geschöpfen ausschließlich aufgrund ihrer Artzugehörigkeit. Dies schließt ein, dass das Leben oder das Leid eines Lebewesens nicht oder weniger stark berücksichtigt wird, weil es nicht einer bestimmten Spezies, wie etwa der Spezies des anatomisch modernen Menschen (Homo sapiens), angehört. Als Kämpfer für das Tierwohl leitet sich dann daraus die Tierbefreiungsaktionen ab, weil Tiere „ausgebeutet“ werden. Hierzu zählen nicht nur Massentierhaltung (an der es durchaus etwas zu kritisieren gibt), sondern auch das Halten von Haustieren (die man ggfs. auch vegetarisch ernähren könnte), Tierversuche und zoologische Gärten. Es soll in diesem Artikel nicht darum gehen, jegliche Grundfehler dieser Bewegung zu kritisieren – dafür vertritt diese Bewegung zu viele Positionen und zu viele dieser Positionen sind so absurd, dass sie einfach keine Beachtung verdienen.

Dieser Artikel widmet sich der Darstellung, dass die Tierbefreiung im krassen Gegensatz zum Artenschutz steht, was anhand der Zucht in der Gefangenschaft („captive breeding“) und der damit verbundenen Haltung von Tieren in Zoologischen Gärten dargestellt werden soll. Aspekte der Massentierhaltung (und der ggfs. sinnvollen Frage, ob eine vegetarische Lebensweise sinnvoller ist) wie auch der Tierversuche sollen aus Platzgründen hier nicht erörtert werden. Zum Thema Tierversuche ist die Seite “Pro-Test Deutschland” zu empfehlen.

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Mars versus Venus? (English) Part 1: The irrationalism of queer theory

Introduction

“Men are from Mars, women are from Venus,” says therapist John Gray, who claims that men and women are two completely different beings, as if they came from different planets. Men are aggressive and warlike, but also protective like the Roman god of war Mars. Women, on the other hand, are emotional, beautiful, vain, and fertile like the goddess of love, Venus. This leads to the idea that men and women pursue two completely different reproductive strategies and that each of their traits – be they physical or intellectual – serve this reproductive strategy: men and women are biologically completely different and the differences in their behavior are for the most part biologically justifiable and determined. It can also be deduced that her sexual behavior has completely different goals and ideas (he only wants to distribute his sperm, she wants a romantic relationship and children). The social role, i.e. society, plays no decisive role; Everything, or at least almost everything, is biologically justifiable.

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Mars versus Venus? Teil 9: Zwei-Geschlechtlichkeit und das Paradoxon des Haufens

Abb. 1: Sind Geschlechter nur ein Spektrum? Aus der Zeichentrickserie “Disenchantment

Auf dieser Seite erschienen mehrere Beiträge, die sich mit der Frage der Existenz der Geschlechter befassen. Das Ergebnis zeigte sich dabei ganz eindeutig: biologische Geschlechter sind real, weil sie sich durch die Produktion haploider Keimzellen definieren. Weil Sex biologisch der Fortpflanzung dient, bei der sich zwei Keimzellen (Spermium und Ei) miteinander verschmelzen, kann es nicht mehr als zwei biologische Geschlechter geben.

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Mars versus Venus? Teil 7: Gehirn 1/3, Problem des biologischen Determinismus

Problemstellung

Wir haben uns in den vorherigen Teilen vor allem mit der Genetik befasst. Wir konnten feststellen, dass biologisch zwei Geschlechter funktional sind und mit der Produktion unterschiedlicher haploider Keimzellen einhergehen. Intersexuelle hingegen lassen sich keinem eindeutigen Geschlecht zuordnen, bilden aber damit kein drittes (oder x-tes) Geschlecht, da sie keinen neuen Keimzellentyp hervorbringen. In der Biologie besteht weitestgehend Einigkeit darüber, dass die beiden biologischen Geschlechter Fakten sind.

Nun mögen vielleicht Penis und Vagina sowie Samen- und Eizelle interessant sein, doch die meisten interessieren sich vor allem für das, was angeblich wirklich Männer und Frauen unterscheidet: ihr Wesen, ihre Persönlichkeit, ihr Fühlen, ihr Denken und ihr Gehirn. Wenn behauptet wird Männer und Frauen seien völlig unterschiedlich, so als ob sie von verschiedenen Planeten kämen, dann treffe es eben auch auf alles zu. Die “Wissenschaft” dahinter scheint simpel und klar: Die Evolution erschuf Männer und Frauen mit evolutionär unterschiedlichen Aufgaben und entsprechenden Hirnen. Die Geschlechterunterschiede scheinen auch im Gehirn, also damit auch im Verhalten und der Psyche festgelegt (“hardwired”): Frauen seien die Sprachbegabteren und können sich besser in andere einfühlen, weil ihre Gehirnhälften besser vernetzt sind. Männer hingegen seien Sprachmuffel, dafür jedoch besser in Mathematik und im räumlichen Denken. Das habe natürlich auch evolutionäre Hintergründe. Während der Steinzeit saßen die Damen zu Hause, kümmerten sich um die Kinder und kommunizierten sehr viel (ob Klatsch- und Tratsch-Magazine in Stein gemeißelt wurden, das konnten Evolutionspsychologen noch nicht beweisen). Männer hingegen waren die Jäger und mussten sich daher räumlich besser orientieren und logischer denken. Dieses Steinzeithirn, welches wir entwickelten, hat auch bis heute noch Bestand, so die gängige Hypothese. Wir können bei Kutscheras Gender-Buch lesen:  Männer seien aufgrund ihres Testosteronspiegels für die Kinderaufzucht ungeeignet (KUTSCHERA 2018: S. 307). Auch die Berufswahl sei geschlechterspezifisch. So interessieren sich Frauen für ihn nicht für die “harten Naturwissenschaften”, sowie für Informatik und Ingenieurswissenschaften (KUTSCHERA 2018: S. 159 & 185). Der Versuch, „junge Frauen mit allen Mitteln dazu zu überreden, Ingenieurinnen zu werden“ sei, so Kutschera, eine „geistige Vergewaltigung heranwachsender Frauen“ (KUTSCHERA 2018: S. 48). Er betont zwar, er würde sich durchaus für die Frauen in der Wissenschaft einsetzen, befürchtet aber gleichzeitig, dass die Biologie “verweichlicht” (bzw. “verweiblicht“) werden soll (KUTSCHERA 2018: S.116). Interessant, dass hier eine Verbindung zwischen verweichlicht und verweiblicht gezogen wird.

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