Die Wahrheit über die Denisova-Menschen und den Ursprung des Homo sapiens

Intro Text als pdf Muss die Evolutionsgeschichte des Menschen neu geschrieben werden? War bisher alles, was wir über unsere Herkunft dachten, falsch? So könnte man meinen – zumindest, wenn man einigen Schlagzeilen zu jüngsten Fossilfunden aus Ostasien glaubt. Vor kurzem sorgte der sogenannte Yunxian-2-Schädel aus China für Aufsehen. Laut Medienberichten soll dieser Fund unser Verständnis … Weiterlesen

Biologe reagiert auf Rassen-Realisten – Quellensammlung

Grundlegendes: Video von die Alternative Perspektive: https://www.youtube.com/watch?v=-xij8rgCh-w Mein Video zum Thema Menschenrassen: https://www.youtube.com/watch?v=XhShhCSfyfE Die Fugate-Familie, blaue Haut, Methämoglobinämie: http://www.lessentiel.lu/de/panorama/story/gab-es-wirklich-mal-blaue-menschen-auf-der-erde-15932043 Literatur zum Thema Arten, Kladistik, biologische Klassifikation: Zitat Ernst Mayr: Mayr, E. 1982. The Growth of Biological Thought:Diversiy Evolution, and Inheritance. Cambridge, MA: Belknap Press. Meine Artikelreihe zum Thema Arten und Artbildung: Was ist eine Art … Weiterlesen

(falsche) Fakten über Menschenrassen

Zu meinem Buch „Eva kam aus Afrika“ sind einige Rezensionen erschienen, die meisten durchweg positiv. Auf einer eher fragwürdigen Internetseite erschien eine negative „Rezension“ … naja es ist eigentlich keine Rezension meines Buches, sondern eine Rezension einer Rezension…

In der „Arbeiterstimme“ Nr. 213 wurde auf Seite 25 eine Rezension zu meinem Buch „Eva kam aus Afrika“ veröffentlicht. Ich möchte den Genossen der Zeitschrift für diese Rezension danken.

Offenbar blieb diese Rezension nicht unbemerkt, denn ein Artikel im „Faktum-Magazin“ von Michael Mansion reagierte auf diese Rezension. Es hat den Titel „Die Arbeiterstimme zum Buch ‚Eva kam aus Afrika … und Adam auch. Der Mythos vom wissenschaftlichen Rassismus‘ Eine Gegenrede als Brief“ (online unter http://www.faktum-magazin.de/2021/10/die-arbeiterstimme-zu-eva-kam-aus-afrika-und-adam-auch/).

Ich kannte das Faktum-Magazin bisher nicht, aber ein kurzes Durchforsten der Seite (http://www.faktum-magazin.de) erweckt bei mir zumindest den Eindruck, dass das Magazin, diplomatisch ausgedrückt, mit der Arbeiterbewegung nicht sympathisiert. Eine Einschätzung dieses Magazins überlasse ich den Lesern selbst, in diesem Artikel möchte ich nur auf einige Aussagen von Michael Mansions als „Gegenrede“ bezeichnete Rezension der Rezension eingehen. Denn Mansion erwähnt gleich zu Anfang, dass er „das Buch nicht gelesen habe“- was natürlich die beste Voraussetzung ist, den Inhalt eines Buches zu kritisieren.

Mansion schreibt: „zunächst [taucht] die durchaus interessante Frage auf, warum mit solcher Vehemenz darauf beharrt wird, dass es angeblich keine menschlichen Rassen geben soll.“

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Evolution to go 5: Der erste Primat (Affe): Purgatorius

Paläontologen um Gregory Wilson Mantilla von der University of Washington haben fünf fossile Primatenzähne entdeckt, die ein neues Licht auf die Evolution unserer frühen Vorfahren werfen. Morphologische Vergleiche ergaben, dass diese Zähne von zwei verschiedenen Arten der Gattung Purgatorius stammen. Eine dieser Spezies wurde noch nie beschrieben. Die Purgatoriiden gelten als eine der ältesten und … Weiterlesen

Bildmaterial „Eva kam aus Afrika“

in Kürze erscheint mein neues Buch mit dem Titel „Eva kam aus Afrika … und Adam auch. Der Mythos vom „wissenschaftlichen Rassismus“. Das Buch erscheint im Papy-Rossa-Verlag und ist hier zu beziehen:

Auf dieser Seite soll – in einzelnen pdf-Dateien – zusätzliches Bildmaterial veröffentlicht werden, die die einzelnen Themenschwerpunkte des Buches visualisieren.

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Endogene Retroviren und Transposons

 

Im Beitrag über das Corona-Virus wurde erwähnt, dass es auch sogenannte endogene Retroviren gibt. Zur Erinnerung: Endogene Viren können ihr Genom in das Genom des Wirtes einpflanzen und über die Keimzellen an die nächste Generation vererben.

Diese endogenen Viren machen tatsächlich einen beachtlichen Anteil unseres Genoms aus.

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Phylogenetische Systematik Teil 3: Stammbaum des Lebens

Die einzige Art alle Arten von Leben objektiv zu kategorisieren ist ihre gemeinsamen Eigenschaften zu erfassen, also diejenigen Merkmale, die jedes Mitglied dieses Kollektivs hat und nur dieses Kollektivs. So werden ihre Merkmale diagnostisch und für diese Gruppe bestimmend. Wir sollten hierbei nicht vergessen, dass der erste Mensch, der versuchte alle Lebewesen zu klassifizieren, ein überzeugter Christ und Kreationist war, der nicht an evolutionäre Prozesse oder eine gemeinsame Abstammung dachte, bzw. davon wusste.

 

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Danuvius guggenmosi – Sind wir doch keine Afrikaner?

Vor einiger Zeit machte Madelaine Böhme, Professorin für Paläoklimatologie an der Universität Tübingen, einige aufregende Entdeckungen, die – so laut der Aussage einiger Massenmedien – die Evolution des Menschen auf den Kopf stellen sollen.

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Mars versus Venus? Teil 13: Eine schrecklich nette Familie

In dieser Episode geht es, anders als der Titel vermuten würde, nicht um den erfolglosen Schuhverkäufer, Held der Arbeit und Comedy-Legende Al Bundy, sondern um einige entscheidende Aspekte der Paar-Bindung, des Familienlebens, der sexuellen Selektion, Soziobiologie und die Rolle der Eltern (besonders der Väter). Beim Menschen kümmern sich sowohl Männer als auch Frauen um ihre Kinder, aber sind Frauen dafür nicht biologisch geeigneter? So ist es doch KUTSCHERA (2018) selbst, der mehrmals betont, dass Männer aufgrund ihres hohen Testosteronspiegels für Kinder nicht geeignet seien (z. B. S. 27). Gender-Ideologen hingegen betonen, dass Männer ihren Testosteronspiegel herunterfahren und einen „Mutterinstinkt“ entwickeln müssen (S. 307). Wir werden uns mit diesen und anderen Aussagen in diesem Kapitel näher befassen.

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Sugar-Daddy? – Der Irrsinn des Kreationismus

Kreationismus ist der pseudowissenschaftliche Irrglaube, dass Evolution eine Lüge sei. Er ist, wie die Leugnung des anthropogenen Klimawandels, Homöopathie, Esoterik und die Impfgegner Ausdruck der Fäulniserscheinung einer untergehenden Gesellschaftsformation. Der Kreationismus hat, je nachdem welcher religiös-fundamentalistischen Ausrichtung man anhängt, unterschiedliche Facetten. Jedoch lassen sich in etwa zwei Hauptrichtungen erkennen: Zum einen gibt es die „Junge-Erde-Kreationisten“, also jene Fundamentalisten, die die Bibel wörtlich nehmen und das Alter der Erde auf etwa 6000 Jahre schätzen. Gott habe dabei die Erde in eben diesen 6 Tagen geschaffen. Zum anderen gibt es die „Alte-Erde-Kreationisten“, die zwar das hohe geologische Alter akzeptieren und die Bibel nicht ganz so wörtlich nehmen, den Evolutionsgedanken jedoch ablehnen. Wenn sich Arten wandeln, dann handelt es sich nicht um einen natürlichen Prozess, sondern ein „intelligenter Schöpfer“ ist am Werk. Hierzu gehört z. B. die „gap theory“. Diese erkennt das hohe Alter der Erde an. Die sechs Tage der Genesis geschahen erst nach einer langen Pause. Sehr alte Fossile gehören der ersten Periode an, deren Leben von Gott vor der Schöpfung Adam und Evas zerstört wurde. Nach der „day-age theory“ sind die Tage der Genesis nicht wörtlich zu nehmen, sie können durchaus für Millionen von Jahren stehen. Im 20. Jahrhundert kam als dritte Interpretationsvariante die Fluttheorie von George McCready Price hinzu. Vor den sieben Tagen der Genesis wird eine lange Existenz ohne Leben zugestanden. Häufig tarnen sich besonders die „Alte-Erde-Kreationisten“ unter dem Decknamen des „Intelligent Design“, um sich „wissenschaftlich“ zu präsentieren. Es gab auch mehrere Versuche, vor allem in den USA, den Kreationismus als „Alternative“ zur Evolutionstheorie in den Schulen zu unterrichten. Doch die Wissenschaftlichkeit des Kreationismus und des „Intelligent Designs“ ist nur ein Etikettenschwindel.

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Mars versus Venus? Part 5: Chimpanzee Man and Human Woman?

Around 2005, several mass publications expressed provocative statements. The journal Newsweek said, „Recent studies have shown that women and men are genetically distinguished as humans and chimpanzees.“ A New York Times reporter argued that women and men should be considered as different species (cited in KUTSCHERA 2018: 220-221). KUTSCHERA (2018) agrees with this when he writes that men are 99.9% equal to each other, whereas men and women are only 98.5%. This difference of 1.5% between man and woman corresponds to that between man and chimpanzee (KUTSCHERA 2018: pp. 224 – 225, see also Fig. 1). He wants to „verify“ the „fundamental difference“ between men and women, which also shows up genetically in every cell. The problem with this statement, however, is that it is heavily distorted by KUTSCHERA (2018). Because his comparison man / woman and human / chimpanzee is a comparison between apples and pears (or in other words: between the genes of two individuals of a species and the total DNA between two species).

Fig. 1: Kutschera’s comparison between man and woman as well as between human and chimpanzee. Unfortunately, not much true. Source: KUTSCHERA (2018: 222)

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Der Haken mit dem Orang-Utan-Haken

Um es vorwegzunehmen: Die Leistungen unserer nächsten Verwandten verblüffen uns und damit auch mich. Dem Gorilla-Weibchen „Koko“ wurde die Zeichensprache beigebracht und mithilfe dieses „Wortschatzes“ konnte sie auch „Wörter“ beschreiben, die ihr nicht mit der Zeichensprache beigebracht wurden (so konnte sie aus den Handzeichen für „Feuer“ und „Flasche“ ein Feuerzeug „beschreiben“). Auch dem Bonobo-Männchen „Kanzi“ konnte man verschiedene Symbole beibringen, ihm wurde sogar beigebracht mit Feuer umzugehen und sich Marshmallows zu machen (ob das die beste Nahrung für einen Bonobo ist, sei dahingestellt).

Eine Studie der Universität Wien, der Universität St. Andrews und der Veterinärmedizinischen Universität Wien um Isabelle Laumer und Alice Auersperg mit Orang-Utans hat nun weiteres zutage gebracht. Offensichtlich scheinen Orang-Utans in der Lage zu sein, Werkzeuge „herzustellen“.

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Michael Crichton, Jurassic Park und die menschliche Gesellschaft

Heutzutage gibt es doch recht wenig hervorragende Literatur. In Zeiten von Schrott-Romanen wie „50 Shades of Grey“, hirnlosen Biographien dilletantischer Schauspieler, Fußballer, Musiker und Ex-Bundespräsidentenfrauen, sowie pseudowissenschaftliche „Sach“bücher von Mulit-Untalenten wie Thilo Sarrazin, fällt es einem doch schwer gute Literatur zu finden. Zu den wenigen Ausnahmen zeitgenössischer Autoren gehören Steven King, George R. R. Martin und Michael Crichton. Letzterer ist leider 2008 verstorben. Doch zwei seiner Bücher lieferten Vorlagen für die wohl spektakulärste Filmreihe: Jurassic Park. Wer die Filme mag (von Jurassic Park 3 abgesehen), wird die Bücher (Jurassic Park & Lost World) lieben. Das Besondere der Bücher ist auch, dass viele Kapitel tiefsinnige wissenschaftliche und philosophische Kapitel haben, die zum Nachdenken anregen. Themen, die in den Filmen oft zu kurz kamen. Ein Kapitel des zweiten Buches befasst sich mit der Evolutionsgeschichte des Menschen, welches hier wiedergegeben werden soll:

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Alpha-Männchen – Dumme Assis oder empathische Sympathieträger?

Unsere Gesellschaft erzeugt schon einige absurde Stereotypen und Charaktermasken über die Rolle der Menschen in einer Gesellschaft und verkauft sie als dessen „Natur“. Zu den bekanntesten gehört die Rolle des sogenannten „Alpha-Männchen“. Die meisten stellen sich unter einem „Alpha-Männchen“ einen Typen vor, der möglichst viele Weibchen begattet (fremdgehen erlaubt), da er seinem genetischen Imperativ folgen muss. Ein „Alpha-Männchen“ muss körperlich stark und muskulös sein und am besten viel Kohle und nen dickes Auto haben. Intelligenz, Empathie und sozialer Umgang sind nicht unbedingt notwendig, es sei denn es ginge darum irgendeine Frau ins Bett zu kriegen: da könne man ja sowas vortäuschen. Eigentlich ein absoluter Voll-Assi und A…loch, auf den die Frauen angeblich so abfahren. Schließlich zeigen es ja uns solch „hoch-intelligente“ Sendungen, wie „der Bachelor“ oder geistig retardierte Reality-Soaps wie „Berlin Tag und Nacht“, wie ein alpha-Männchen auszusehen hat. Will man es etwas „niveauvoller“, nimmt man James Bond.

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