• Schlagwort-Archive: Dinosaurier

Tutorial Erdgeschichte 1: Eine Frage der Zeit

Unsere Erde hat ein Alter von etwa 4,6 Mrd. Jahren. Diese Zahl ist so schnell dahingesagt, doch die wahren Ausmaße dieses Alters sind für unsere Vorstellungskraft kaum zu erfassen: Um sich über die Bedeutung und die Größe der Zeiträume, über die wir sprechen, einmal klar zu werden, müssen wir ein kleines Gedankenspiel machen. Stellen wir uns einfach vor wir würden die gesamte Erdgeschichte in einem einzigen Kalenderjahr ablaufen lassen.

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Evolution for IDitos: evolutionäre Übergänge, Zwischenformen, Brückentiere

Missing links?

Kreationisten sind verliebt in Fossilien. Sie wissen zwar nicht viel davon, denn meist referieren sie aus Kinderbüchern über Dinosaurier, reden aber umso mehr wirres Zeug darüber. Schließlich stacheln sie sich untereinander auf, gebetsmühlenartig zu widerholen, es gebe nichts als Lücken im Fossilbericht. Sie stellen die Behauptung auf, dass wenn Evolution wahr wäre, müssten es Millionen und Abermillionen von sogenannten Übergangsformen geben. Und diese Übergangsformen müsste man im Fossilbericht wiederfinden. Diese gäbe es jedoch nicht, behaupten sie dann aber. Wenn man ihnen dann einige Übergangsformen zeigt, z. B. Archaeopteryx, dann sagen sie, dass Archaeopteryx nicht den Übergang von Dinosauriern zu Vögeln zeige, sondern einfach nur ein fertiger Vogel sei. Bei genauerer Betrachtung wird man jedoch feststellen, dass Kreationisten eine sehr obskure Vorstellung dessen haben, was eine Übergangsform ist und ihnen jegliche Kenntnis der Anatomie, Systematik, ja gar der Biologie und Wissenschaft überhaupt fehlt. Schauen wir uns mal einige ihrer Vorstellungen an:

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Michael Crichton, Jurassic Park und die menschliche Gesellschaft

Heutzutage gibt es doch recht wenig hervorragende Literatur. In Zeiten von Schrott-Romanen wie „50 Shades of Grey“, hirnlosen Biographien dilletantischer Schauspieler, Fußballer, Musiker und Ex-Bundespräsidentenfrauen, sowie pseudowissenschaftliche „Sach“bücher von Mulit-Untalenten wie Thilo Sarrazin, fällt es einem doch schwer gute Literatur zu finden. Zu den wenigen Ausnahmen zeitgenössischer Autoren gehören Steven King, George R. R. Martin und Michael Crichton. Letzterer ist leider 2008 verstorben. Doch zwei seiner Bücher lieferten Vorlagen für die wohl spektakulärste Filmreihe: Jurassic Park. Wer die Filme mag (von Jurassic Park 3 abgesehen), wird die Bücher (Jurassic Park & Lost World) lieben. Das Besondere der Bücher ist auch, dass viele Kapitel tiefsinnige wissenschaftliche und philosophische Kapitel haben, die zum Nachdenken anregen. Themen, die in den Filmen oft zu kurz kamen. Ein Kapitel des zweiten Buches befasst sich mit der Evolutionsgeschichte des Menschen, welches hier wiedergegeben werden soll:

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